Platz 5 für M45

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Die Faustballer des TVO Männer 45 kehrten von der deutschen Meisterschaft in Berlin verdient als fünftbeste Mannschaft des Landes zurück und schöpften damit ihre Möglichkeiten in hervorragender Weise aus.

Bereits im Eröffnungsmatch gegen den amtierenden deutschen Hallenmeister, den TV Ochsenbach, zeigten die Schweinfurter ihre Gefährlichkeit und verlangten bei der denkbar knappen 11:8 und 15:13 Niederlage den Gegnern alles ab. Nun sollte nach dieser beachtlichen Leistung eigentlich ein Sieg gegen die Berliner Mannschaft von der SG Stern Kaulsdorf her, doch fanden sich die TVOler nach einer erneuten knappen Niederlage, bei der die zuvor ausgezeichnete mannschaftliche Geschlossenheit nicht mehr in die Waagschale geworfen werden konnte, plötzlich mit dem Rücken zur Wand.

 

Um nicht schon vorzeitig das Erreichen der Endrunde ad acta legen zu müssen, war ein Erfolg gegen den TV Wasenbach Pflicht. Hochkonzentriert und in einem von Taktik geprägten, unangenehmen Spiel diktierten die Schweinfurter von Anfang an das Geschehen und sorgten für den ersten Sieg (11:6, 11:7). Was nun rein rechnerisch noch möglich schien, rückte durch den überraschenden Erfolg Wasenbachs gegen Kaulsdorf schlagartig in den Bereich des Möglichen. Ein Satzgewinn gegen den Vorjahresdritten, den Leichlinger TV, würde die Oberndorfer aufgrund des besseren Ballverhältnisses auf den dritten Gruppenplatz vorrücken lassen. 7:9 lagen die Oberndorfer im ersten Satz bereits hinten, als sich Moral und Kampfgeist noch einmal steigerten. Mit einer souveränen Leistung am Schlag holte Günter Hebling den Ausgleich. Nervlich stark gingen die Schweinfurter in Führung und jubelten am Ende über den verdienten 12:10 Satzerfolg, der den Einzug in die Endrunde der besten 6 Mannschaften bedeutete. Der anschließende Satzverlust (6:11) konnte die Freude der Mainfranken nicht trüben.

Am nächsten Tag stand mit dem ETV Hamburg der Nordmeister gegen die Schweinfurter auf dem Platz. Diese schienen das Spiel bereits als Erfolg verbucht zu haben, wurden jedoch jäh aus ihren Träumen gerissen. Durch hervorragendes Blockspiel, druckvolles, variables Angriffsspiel und eine beeindruckende Abwehrleistung sicherten sich die Schweinfurter zur Überraschung aller mit 11:9 verdient den ersten Satz. Der Einzug ins Halbfinale war zum Greifen nahe. Doch im zweiten Durchgang wussten sich die Hamburger zu steigern und glichen mit 11:7 die Sätze aus. Im Entscheidungssatz erwies sich der Druck des Nordmeisters als zu stark, so dass das Spiel mit 2:1 Sätzen verloren ging und die Oberndorfer nun um Platz 5 gegen die Heimmannschaft des Berliner TS spielen mussten. Beide Mannschaften zeigten sich hochmotiviert, doch erwiesen sich die Schweinfurter als das kompaktere, durchsetzungsstärkere Team des ersten Satzes. Nachlassende Konzentration im zweiten Durchgang brachte mit 7:11 genau dasselbe Ergebnis wie der erste Satz, doch diesmal hieß der Sieger Berlin. Im Entscheidungssatz konnten die Oberndorfer noch einmal ihre Stärken zum Tragen bringen – eine sehr sichere Abwehr, sauberes Zuspiel und effektive und variable Angriffe - und erreichten mit einem 11:5 völlig verdient ihr bisher bestes Ergebnis bei deutschen Meisterschaften: Platz 5.

 

Es spielten: Günter Hebling, Heinz Bauer, Michael Göppner, Thomas Sauter, Uwe Sagstetter, Gerhard Schuler. Betreuer: Florian Dworaczek.

   
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